22. Juni 2012

Breivik rechtfertigt Massaker - und fordert Freispruch

Oslo (dpa) - Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik will auf keinen Fall in die Psychiatrie: In seinem Schlusswort vor Gericht versuchte er, seine Massaker mit 77 Todesopfern zu rechtfertigen und forderte Freispruch. Seine beiden Anschläge am 22. Juli 2011 seien zwar «barbarisch» gewesen, aber er habe «für sein Volk, seine Religion und sein Land gehandelt». Nach Überzeugung seiner Anwälte ist der 33-Jährige zurechnungsfähig und sollte daher entweder freigesprochen oder zu einer Haftstrafe verurteilt werden.

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