19. Juli 2013

Bürger mit Aufklärung von US-Spionage unzufrieden

Köln (dpa) - Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger sind nach dem jüngsten Deutschlandtrend unzufrieden mit den bisherigen Bemühungen der Bundesregierung, die Überwachung durch US-Geheimdienste aufzuklären.

US-Spionage
Nur 22 Prozent der Bürger sind zufrieden mit der deutschen Aufklärungsarbeit über den Späh-Skandal. Foto: Martin Gerten
dpa

Nur 22 Prozent der Bürger äußerten sich zufrieden mit der Aufklärungsarbeit, ein Prozent sehr zufrieden, ergab der Deutschlandtrend im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Infratest dimap befragte am Dienstag und Mittwoch 1000 wahlberechtigte Bürger.

Bei der Wahlentscheidung spielt die Reaktion der Bundesregierung auf die Überwachungsmaßnahmen der US-Geheimdienste demnach für 70 Prozent der Befragten nur eine geringe (33 Prozent) oder gar keine Rolle (37 Prozent). Jeder Fünfte (21 Prozent) schreibt dem Thema eine «große Rolle» zu, nur sechs Prozent eine «sehr große» Rolle.

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