12. April 2014

Bundesregierung will unbefugte Verbreitung von Nacktbildern verbieten

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die unbefugte Herstellung von Nacktaufnahmen und deren Verbreitung künftig generell unter Strafe stellen. Das geht nach Informationen des Berliner «Tagesspiegels» aus dem Referentenentwurf hervor, den Justizminister Heiko Maas den anderen Regierungsressorts zur Abstimmung zugesandt hat. Demnach soll künftig nicht nur Kinderpornografie bestraft werden, sondern auch die Verbreitung «bloßstellender» Bilder oder von Bildaufnahmen einer «unbekleideten Person» - also auch Erwachsener. Dies soll mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe geahndet werden.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Jamaika-Sondierung geplatzt

Wie soll es nach dem Abbruch der Jamaika-Koalition Ihrer Meinung nach weitergehen, wofür sind Sie?

WELLNESS & GESUNDHEIT
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil