16. August 2013

Bundesregierung zieht Konsequenzen aus Gewalt in Ägypten

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat erste Konsequenzen aus der Gewalteskalation in Ägypten gezogen. Sie schränkte ihre Hilfszahlungen für das Krisenland ein und riet für das komplette Staatsgebiet von Reisen ab. Die meisten deutschen Veranstalter sagten daraufhin ihre Reisen in die Urlaubsgebiete am Roten Meer bis Mitte September ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte nach einem Telefonat mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande an, die Beziehungen zu Ägypten auf nationaler und EU-Ebene grundsätzlich auf den Prüfstand stellen zu wollen.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Regierungskoalition

In dieser Woche starten in Berlin die Gespräche über eine schwarz-gelb-grüne Regierungskoalition. Werden CDU, CSU, FDP und Grüne ein Jamaika-Bündnis hinbekommen?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil