14. Juli 2013

CSU diskutiert Vorratsdatenspeicherung - Aigner: Neue EU-Richtlinie

Berlin (dpa) - Nach CSU-Chef Horst Seehofer macht sich jetzt auch Verbraucherministerin Ilse Aigner für Änderungen bei der Vorratsdatenspeicherung stark. Die jüngsten Spionagefälle gäben Anlass dazu, die Speicherung von Daten auf den Prüfstand zu stellen, sagte Aigner der «Welt am Sonntag». Man müsse darüber reden, ob eine Speicherdauer von sechs Monaten wirklich notwendig sei. Entscheidend sei, genau zu regeln, wer Zugriff auf die Vorratsdaten habe und unter welchen Bedingungen. «Dafür brauchen wir eine neue EU-Richtlinie.»

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