21. Februar 2015

CSU warnt vor einem «faulen Kompromiss»

Berlin (dpa) - Nach dem Beschluss der Euro-Partner im Schuldenstreit mit Griechenland hat die CSU vor einem «faulen Kompromiss» gewarnt.

«Die Reformpläne, die Griechenland am Montag vorlegen will, müssen genau geprüft werden», sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, der Deutschen Presse-Agentur.

«Wir lassen uns nicht auf einen faulen Kompromiss ein. Keine Leistung ohne Gegenleistung, dabei bleibt es.» Sie erwarte von der griechischen Regierung außerdem Zuverlässigkeit bei der Umsetzung der Reformen.

Das hoch verschuldete Griechenland kann auf weitere Finanzhilfen von Deutschland und den anderen Euro-Partnern hoffen. Allerdings muss die griechische Regierung Anfang der Woche akzeptable Spar- und Reformvorschläge vorlegen - dann das eigentlich Ende Februar auslaufende Hilfsprogramm um weitere vier Monate verlängert werden.

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