16. April 2012

CSU will Betreuungsgeld nicht an Extrabedingungen knüpfen

Berlin (dpa) - Das Betreuungsgeld sorgt weiter für Streit in der Koalition. Die CSU lehnt den Vorstoß von Familienministerin Kristina Schröder strikt ab, die Auszahlung davon abhängig zu machen, ob Eltern mit ihren Kindern zu Pflichtuntersuchungen zum Kinderarzt gehen. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte der «Berliner Zeitung», es gebe keinen Zusammenhang zwischen Betreuungsgeld und Vorsorgeuntersuchungen. CSU-Chef Horst Seehofer hatte im «Spiegel» ein glasklares Gesetz verlangt, das jeder in zwei Sätzen versteht.

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