27. November 2013

Cameron will Sozialleistungen für EU-Ausländer einschränken

London (dpa) - Großbritanniens Premierminister David Cameron will den Zugang zum britischen Sozialsystem für EU-Ausländer massiv einschränken. Von 2014 an gilt die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für die neuen Mitglieder Rumänien und Bulgarien. Neuankömmlinge sollen die ersten drei Monate keine Sozialleistungen mehr in Anspruch nehmen können, wenn sie keinen Arbeitsplatz haben. Von Seiten der EU kam Kritik an den Plänen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, die Freizügigkeit sei ein wesentliches Prinzip des EU-Vertrages, das eingehalten werden müsse.

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