21. Juni 2013

Chaos, Straßenschlachten und ein Toter bei Protesten in Brasilien

Rio de Janeiro (dpa) - Die Protestwelle gegen soziale Ungerechtigkeit und Korruption hat in Brasilien ein erstes Todesopfer gefordert. Hunderte Menschen wurden zudem verletzt, als die Demonstrationen in vielen Städten außer Kontrolle gerieten und es zu bürgerkriegsähnlichen Szenen kam. Rund eine Million Menschen waren in in etwa 100 Städten des südamerikanischen Landes auf die Straße gegangen. Präsidentin Dilma Rousseff verschob eine Reise nach Japan und berief eine Krisensitzung in Brasília ein. Die größten Proteste gab es in Rio de Janeiro mit rund 300 000 Menschen.

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