23. September 2014

China steckt uigurischen Regimekritiker lebenslang hinter Gitter

Ürümqi (dpa) - In einem ungewöhnlich harten Urteil ist in China der uigurische Bürgerrechtler Ilham Tohti zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht in der Regionshauptstadt Ürümqi warf dem renommierten Pekinger Wirtschaftsprofessor in seinem Urteil vor, separatistische Gedanken verbreitet zu haben, wie sein Anwalt der dpa berichtete. Der 44-jährige Ökonomen gilt als gemäßigte Stimme des muslimischen Turkvolkes im Nordwesten Chinas, das Unterdrückung durch die herrschenden Chinesen beklagt. Das Urteil stieß auf scharfe Kritik von Menschenrechtsgruppen und Exil-Uiguren.

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