13. Januar 2013

«Costa»-Kapitän beschuldigt indonesischen Steuermann

Rom (dpa) - Während Überlebende und Angehörige der 32 Toten der Katastrophe des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» gedachten, hat dessen Kapitän Francesco Schettino seinen indonesischen Steuermann beschuldigt. «Wenn der Steuermann alles richtig verstanden hätte, wäre das Schiff an der Insel vorbeigefahren.» Das sagte Schettino laut Nachrichtenagentur Ansa in einem TV-Interview. Vor einem Jahr hatte das Schiff einen Felsen vor der Insel Giglio gerammt und war gekentert. Kapitän Schettino wird vorgeworfen, viel zu nah an der felsigen Küste vorbeigefahren zu sein.

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