30. Dezember 2014

Cyberattacke im Kanzleramt wirft weiter Fragen auf

Berlin (dpa) - Die Spionageattacke auf eine Mitarbeiterin im Kanzleramt wirft Fragen auf. Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach, nennt die Meldungen «beunruhigend». Die Klärung, woher der Trojaner stamme, sei von überragender Bedeutung, sagte Bosbach der «Frankfurter Rundschau». Es müsse auch geklärt werden, ob es sich um einen Einzelfall handele oder ob systematisch versucht werde, Mitarbeiter des Kanzleramtes auszuspähen. Der Urheber des Angriffs mit der Software «Regin» konnte nicht nachverfolgt werden. «Regin» wird u.a. mit der NSA in Verbindung gebracht.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE (beendet)
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Ja
25%
Nein
70%
Ich weiß nicht
5%
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil