16. April 2012

DGB und Arbeitgeber gemeinsam gegen Betreuungsgeld

Berlin (dpa) - Arbeitgeber wie Gewerkschaften lehnen das in der schwarz-gelben Koalition umstrittene Betreuungsgeld ab. Dessen Einführung sei ein Rückschritt. Es konterkariere die Anstrengungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes. BDA-Präsident Dieter Hundt befürchtet, das Vorhaben werde «das Problem des Fachkräftemangels weiter verschärfen». DGB-Chef Michael Sommer forderte, die Mittel für das Betreuungsgeld besser in den Krippenausbau zu investieren.

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