16. Mai 2012

Deutschland schickt bis zu zehn Beobachter nach Syrien

Berlin (dpa) - Deutschland beteiligt sich mit bis zu zehn unbewaffneten Soldaten an der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Syrien. Dies beschloss das Bundeskabinett nach Angaben aus Regierungskreisen. Zunächst soll ein Stabsoffizier in die Krisenregion entsendet werden. Insgesamt soll die internationale Truppe bis zu 300 Militärbeobachter umfassen. Derzeit sind etwa 190 Soldaten in Syrien unterwegs. Die Truppe soll dabei helfen, den Friedensplan des internationalen Vermittlers Kofi Annan zur Durchsetzung zu verhelfen.

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