10. Dezember 2012

EU-Parlamentspräsident: Nobelpreis ist Warnung in Krisenzeiten

Berlin (dpa) - Der Europaparlamentspräsident Martin Schulz hat vor der Übergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union davor gewarnt, den Frieden in der EU als selbstverständlich zu betrachten. Der Preis stehe dafür, dass es in Zeiten der Krise, wo Leute zweifeln, eine Warnung gebe, das große Erbe des 20. Jahrhunderts, nämlich diese Friedens- und Wohlstandsgemeinschaft, nicht aufs Spiel zu setzen. Das sagte er im ZDF-«Morgenmagazin». Schulz wird am Mittag in Oslo gemeinsam mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel die Auszeichnung entgegennehmen.

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