06. September 2012

EZB fordert politischen Preis von Spanien und Italien

Frankfurt/Main (dpa) - Spanien und Italien müssen sich für Hilfe in der Euro-Schuldenkrise eine internationale Kontrolle ihrer Politik gefallen lassen. Zwar beschloss die Europäische Zentralbank ein Programm, um unbegrenzt Staatsanleihen dieser Länder kaufen zu können. Aber EZB-Präsident Mario Draghi stellte klar, dass es klare Bedingungen für Hilfe gebe. So müsse ein Land einen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds stellen. Die Folge eines solchen Schrittes ist, dass eine Regierung ein Sanierungsprogramm auflegen muss und sich durch EZB, EU und gegebenenfalls auch den IWF kontrollieren lassen muss.

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