16. August 2012

Ecuador befürchtet Polizeiaktion gegen Botschaft in London

Quito (dpa) - Diplomatischer Streit zwischen London und Quito: Die Regierung Ecuadors hat Großbritannien beschuldigt, mit einem Eindringen in die Botschaft des südamerikanischen Staates in London gedroht zu haben, in der sich Wikileaks-Gründer Julian Assange aufhält. Außenminister Ricardo Patiño sagte auf einer Pressekonferenz in Quito, die britische Regierung habe «ausdrücklich und schriftlich» mit einem Überfall gedroht, falls Assange nicht ausgeliefert werde, wie die Zeitung «El Telégrafo» berichtete. Heute will Quito seine Entscheidung über den Asylantrag von Assange bekanntgeben.

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