15. Juni 2012

Eklat im Prozess um Buback-Mord

Stuttgart (dpa) - Eklat im RAF-Prozess um den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback: Nach dem Plädoyer des Nebenklägers Michael Buback hat der Vertreter der Bundesanwaltschaft den Sohn des Opfers scharf angegriffen. Buback bezichtige die Ermittler der Rechtsbeugung, dies sei eine durch nichts zu rechtfertigende Unverfrorenheit, sagte Bundesanwalt Walter Hemberger. Buback hatte in seinem Plädoyer erneut die These vertreten, die angeklagte Verena Becker sei bei den Ermittlungen geschützt worden, weil sie mit Geheimdiensten zusammengearbeitet habe.

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