17. August 2012

Erhältlich in Arztpraxen und Apotheken

In Deutschland kommen auf eine Million Einwohner etwa 15 tatsächliche Spender.

International liegt die Bundesrepublik damit im unteren Drittel. Um bei mehr Menschen die Bereitschaft für Organspende zu wecken, hat der Bundestag das Transplantationsgesetz geändert. Voraussichtlich von November an sollen alle Krankenversicherten angeschrieben, informiert, mit einem Ausweis ausgestattet und zur Entscheidung aufgefordert werden. Wer nicht auf den Brief von der Krankenkasse warten will, kann sich in vielen Arztpraxen und Apotheken einen Ausweis besorgen. Auf der Seite www.organspende-info.de werden außerdem
Detailfragen beantwortet. Dort kann man ein Formular für den Organspendeausweis herunterladen oder sich eine Plastikkarte bestellen.
Übrigens: Wer seine Einstellung zur Organ- und Gewebespende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. (dpa/sts)

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