25. Mai 2016

Ermittlungen wegen Meineid-Verdachts gegen AfD-Chefin Petry

Dresden (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Dresden nimmt Ermittlungen wegen des Verdachts auf Meineid und uneidliche Falschaussage gegen AfD-Chefin Frauke Petry auf. Da Petry Abgeordnete des Sächsischen Landtags ist, sei das Parlamentspräsidium entsprechend informiert worden, sagte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase. Gegen Petry liegen zwei Anzeigen vor. Sie wird beschuldigt, Ende vergangenen Jahres vor dem Wahlprüfungsausschuss des Landtags falsche Angaben gemacht zu haben. Dabei ging es um Darlehen, die die AfD von ihren Mitgliedern zur Finanzierung des Landtagswahlkampfes eingefordert haben soll.

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