09. Dezember 2012

Erneut Selbstverbrennungen von jungen Tibetern

Peking (dpa) - Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft haben sich erneut zwei junge Tibeter mit Benzin übergossen und angezündet. Die beiden 23-Jährigen starben an ihren schweren Verletzungen. Das berichten Medien und exiltibetische Organisationen. Es sind bereits die 30. und 31. Selbstverbrennung seit Anfang November. Die drastische Zunahme der Selbstverbrennungen ist aus Sicht der exiltibetischen Regierung in Indien ein Zeichen für die politische Unterdrückung, wirtschaftliche Marginalisierung und kulturelle Assimilierung der Tibeter.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Allgemeine Dienstpflicht

Was halten Sie von der Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Menschen?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil