15. Dezember 2012

Erschütterter Obama: «Unsere Herzen sind gebrochen»

Washington (dpa) - Sichtlich erschüttert hat US-Präsident Barack Obama nach dem Amoklauf von Connecticut die «heimtückische Tat» verurteilt. Wiederholt kämpfte er mit den Tränen und musste innehalten, als er am Freitagnachmittag (Ortszeit) im Weißen Haus ans Mikrofon trat.

Obama
US-Präsident Obama kämpfte vor Medienvertretern in Washington mit den Tränen. Foto: Michael Reynolds
dpa

Das Land mache derartige Tragödien zu häufig durch, sagte Obama zum Blutbad an Kindern und Lehrern an der Grundschule in Newtown. Er reagiere nicht nur als Präsident, sondern auch als Vater, so der Präsident, der zwei Töchter hat. Er fühle überwältigende Trauer: «Unsere Herzen sind gebrochen.» Als Konsequenz aus dem Amoklauf, bei dem nach Medienberichten 27 Menschen getötet wurden, forderte Obama «bedeutsame Schritte»: «Wir müssen zusammenkommen..., jenseits von politischen Erwägungen.»

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil