23. September 2014

Es herbstet: Polarluft macht Nächte kalt

Offenbach (dpa) - Pünktlich zum Herbstbeginn ist von Norden her Polarluft nach Deutschland geflossen. Der Dienstag, erster Tag des kalendarischen Herbstes, begann verbreitet mit einstelligen Temperaturen.

Ungemütliches Wetter in Berlin
Touristen fahren mit einem Ausflugsdampfer in Berlin bei trübem Wetter auf der Spree. Foto: Lukas Schulze
dpa

Stellenweise sei leichter Bodenfrost gemessen worden, etwa in den Hochlagen der Mittelgebirge und nördlich von Hamburg, sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Tagsüber sorgte dann Hoch «Josef» für ruhiges Herbstwetter - ungetrübten Sonnenschein gab es nur im Südwesten und Nordosten.

Der Rest der Woche werde im Norden und in der Mitte Deutschlands wolkenreich und vorwiegend ungemütlich, nur im Südwesten sei mehr Sonne zu erwarten, sagte Leyser. Nordmeer-Tief «Hedwig» naht mit einer Kaltfront und bringt neue Polarluft mit Nachtfrostgefahr. Tagsüber ist die 20-Grad-Marke kaum noch zu schaffen.

Doch die Meteorologen machen Hoffnung: «Das Wochenende wird definitiv besser», sagte Leyser. Dann werde ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa wieder mehr Sonnenschein bringen und auch die Temperaturen wieder steigen lassen.

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