08. April 2014

Europarat mobilisiert gegen Sex-Sklaverei und Prostitution

Straßburg (dpa) – Der Europarat ermahnt die Regierungen in Europa zu mehr Engagement gegen Sex-Sklaverei und Prostitution. Als Vorbild nannten die Abgeordneten Schweden. Dort ist der Kauf von Sexleistungen verboten. Der Kunde wird bestraft, die Prostituierte bleibt straffrei. Der Menschenhandel mit Frauen sei in Schweden seither stark zurückgegangen, hieß es in dem heute veröffentlichten Bericht des Europarats. Ein generelles Verbot der Prostitution lehnte die Versammlung aber ab. In Deutschland hat das liberalisierte Prostitutionsgesetz laut dem Bericht die Lage verschlechtert.

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