18. Mai 2012

Facebook zieht andere Internetfirmen nach unten

New York (dpa) - Facebook sollte nicht nur einer der größten Börsengänge aller Zeiten, sondern auch einer der glanzvollsten werden. Daraus wurde am Freitag nichts.

Offenbar nur dank massiver Stützungskäufe durch die beteiligten Banken fiel das soziale Netzwerk nicht unter seinen Ausgabekurs von 38 Dollar. Der holprige Start an der Börse belastete auch andere Internetfirmen.

Das berufliche Online-Netzwerk LinkedIn und das Schnäppchenportal Groupon büßten bis kurz vor Börsenschluss in New York 6 Prozent ein, das Internetradio Pandora verlor 7 Prozent und der enge Facebook-Partner und Spieleentwickler Zynga 16 Prozent. Bei Zynga musste der Handel sogar zwei Mal am Tage gestoppt werden, weil die Verluste so hoch waren. Alle Genannten waren erst in den vergangenen Monaten an die Börse gegangen.

Selbst der seit acht Jahren börsennotierte Internetriese Google konnte sich dem Negativtrend nicht entziehen und verlor 4 Prozent, beim Branchenurgestein AOL waren es immerhin noch minus 2 Prozent. Einzig Yahoo legte um 3 Prozent zu. Nach einem Bericht der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg verhandelt das Unternehmen gerade mit seinem chinesischen Partner Alibaba über den Rückkauf eines Anteilspakets, was mehrere Milliarden in die Kasse spülen würde.

Facebook-Mitteilung mit Ausgabepreis

Endgültiger Börsenprospekt

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