14. August 2013

Fast 150 Tote: Präsident in Ägypten ruft den Notstand aus

Kairo (dpa) - Nach der blutigen Räumung der islamistischen Protestlager in Kairo und landesweiten Ausschreitungen gilt in Ägypten für einen Monat der Notstand. Mindestens 149 Menschen kamen bei den schweren Unruhen am Mittwoch ums Leben. Die Muslimbrüder erklärten, die Zahl der Todesopfer sei deutlich höher als von den Behörden angegeben. Der im Westen hoch angesehene Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei trat inzwischen als Vizepräsident zurück. Es seien noch nicht alle friedlichen Alternativen ausgeschöpft gewesen, sagte ElBaradei.

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