15. August 2012

Festnahmen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen Iran-Embargo

Karlsruhe (dpa) - Wegen der Lieferung von Reaktorteilen in den Iran hat die Bundesanwaltschaft vier Tatverdächtige festnehmen lassen. Sie sollen in den Jahren 2010 und 2011 an der Lieferung von Spezialventilen für den Bau eines Schwerwasserreaktors im Iran mitgewirkt haben. Die Männer seien an ihren Wohnorten in Hamburg, Oldenburg und Weimar festgenommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Zudem seien Wohn- und Geschäftsräume sowie die Wohnung und die Firma eines weiteren Beschuldigten in Halle durchsucht worden. An dem Einsatz waren rund 90 Beamte beteiligt.

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