10. Oktober 2015

Forderung: TTIP-Verhandlungen mit USA sollen gestoppt werden

Berlin (dpa) - Mit einer Kundgebung am Berliner Hauptbahnhof hat am Samstag eine große Protestaktion gegen die geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada (TTIP und CETA) begonnen.

Klare Worte
Eine Demonstrantin äußert ihren Unmut mit der Aufschrift "TTIP = Diktatur der Großkonzerne". Foto: Jörg Carstensen
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Unter dem Motto «Für einen gerechten Welthandel!» versammelten sich nach Angaben eines Polizeisprechers bereits zu Beginn mehrere Tausend Menschen. Viele von ihnen waren in Sonderzügen nach Berlin gekommen. Die Organisatoren rechneten mit 50 000 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Geplant war ein Demonstrationsmarsch zur Siegessäule.

Getragen wird der Protest von Umwelt- und Verbraucherschützern, Sozialverbänden und Gewerkschaften. Die Kritiker des Abkommens befürchten eine Aushöhlung europäischer Regeln und ein Sinken ökologischer und sozialer Standards. Sie fordern, die TTIP-Verhandlungen mit den USA zu stoppen und das mit Kanada verhandelte CETA-Abkommen nicht zu ratifizieren.

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