18. Dezember 2012

Forscher: Amokläufe sind Racheakte und manchmal vorhersehbar

Bielefeld (dpa) - Mancher Amoklauf an Schulen könnte nach Ansicht des Bielefelder Konfliktforschers Peter Sitzer verhindert werden, wenn die Signale rechtzeitig erkannt würden. Die jungen Leute fühlten sich oft gemobbt und machtlos. Irgendwann habe sich so viel Wut aufgestaut, dass die Rache in der Fantasie nicht mehr ausreiche. Vor einer Tat würden diese Menschen aber oft Signale aussenden: Sie schreiben Todeslisten oder zeichnen die geplante Tat. In dieser Phase sei die Chance am größten, die Tat zu verhindern.

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