08. Juni 2012

Friedrich für finanzielle Sanktionen gegen Salafisten

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will Sozialleistungen für radikal-islamische Salafisten auf den Prüfstand stellen. Er halte es grundsätzlich für richtig, wenn staatliche Zuschüsse für solche Extremisten überprüft werden, sagte er der Tageszeitung «Die Welt». Es sei unerträglich, wenn diese Leute auf Kosten des Steuerzahlers lebten. Friedrich bezog sich dabei auf den umstrittenen Salafisten-Prediger Ibrahim Abou Nagie, der Hartz-IV- und Kindergeld-Leistungen beziehen soll. Nagie gilt als Hassprediger.

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