09. September 2014

Frühere Staatspräsidenten fordern Liberalisierung bei Drogen

New York (dpa) - Eine Gruppe von Ex-Staatschefs um den früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan hat weltweit eine Liberalisierung der Drogenpolitik gefordert. Im Sinne der Menschlichkeit müsse im Kampf gegen Rauschgift die Gesundheit, nicht die Strafverfolgung im Forderung stehen, heißt es in einem bei den Vereinten Nationen in New York veröffentlichten Appell. Der juristische Kampf gegen Drogen sei gescheitert. Wichtiger sei es, die gesundheitlichen Folgen zu lindern und die Gewinne der Drogenhändler zu beschneiden.

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