11. Oktober 2015

Gabriel wirft Union in der Flüchtlingskrise «Hilflosigkeit» vor

Mainz (dpa) - SPD-Chef Sigmar Gabriel hat der Union in der Flüchtlingskrise vorgeworfen, ein doppeltes Spiel zu treiben. Die Antworten aus der Union auf Fragen und Ängste der Bürger seien das Gegenteil dessen, was Kanzlerin Angela Merkel fordere. Die Union pendele zwischen dem bedingungslosen Credo von Merkels «Wir schaffen das» und dem «Grenzen zu» von CSU-Chef Horst Seehofer. Beide Antworten seien eigentlich Ausdruck von Hilflosigkeit, sagte Gabriel bei einem SPD-Strategiekongress in Mainz. Die SPD dürfe sich «auf dieses doppelte Spiel» der Union nicht einlassen. 

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