30. Mai 2016

Gauland verteidigt sich: «Ich bin natürlich kein Rassist»

Berlin (dpa) - Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat nach seiner Äußerung über angebliche Vorurteile gegen den Fußballer Jérôme Boateng Fehler eingeräumt. An seinem Verständnis für Menschen mit fremdenfeindlichen Ressentiments hält er aber fest. «Ich bin natürlich kein Rassist», sagte Gauland der dpa. Globalisierung und Wiedervereinigung hätten für viele Menschen große Veränderungen mit sich gebracht. Deshalb reagierten einige jetzt mit einer «geradezu instinktiven Abwehr» auf Fremde in ihrer Umgebung.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Weniger Zucker

Über die Pläne von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) für weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten gibt es Streit. Soll der Staat Regeln für weniger Zucker in Lebensmitteln aufstellen?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil