23. Juli 2013

Generalbundesanwalt: Geheimdienst-Zusammenarbeit verständlich

Rastatt (dpa) - Generalbundesanwalt Harald Range hat die Zusammenarbeit von deutschen und US-amerikanischen Geheimdiensten als verständlich bezeichnet. Angesichts der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA sei es verständlich, dass die Geheimdienste sehr eng zusammenarbeiteten, sagte er in Rastatt bei Karlsruhe. Ob das zu eng war, werde man sehen. Die Bundesanwaltschaft prüft derzeit, ob sie für Ermittlungen wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit zuständig ist. Die Überwachung Deutschlands durch den US-Geheimdienst NSA soll viel umfangreicher sein als angenommen.

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