26. September 2013

Gericht verhängt Untersuchungshaft für Greenpeace-Aktivisten

Moskau (dpa) - Nach dem Greenpeace-Protest in der Arktis hat ein russisches Gericht mindestens einen der Aktivisten in Untersuchungshaft nehmen lassen. Es bestehe Fluchtgefahr, da der russische Fotograf Denis Sinjakow häufig im Ausland unterwegs sei, entschied Richter Alexander Schochin. Das teilte Greenpeace über Twitter mit. Die Ermittler haben auch für die übrigen 29 Festgenommenen Untersuchungshaft gefordert. Die Justiz ermittelt nach dem Protest an einer russischen Ölplattform im Nordpolarmeer wegen bandenmäßiger Piraterie. Dafür drohen bis zu 15 Jahre Haft.

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