26. September 2013

Gericht verhängt Untersuchungshaft für Greenpeace-Aktivisten

Moskau (dpa) - Ein russisches Gericht hat mindestens neun der 30 Greenpeace-Aktivisten wegen ihres Protests gegen Ölbohrungen in der Arktis in Untersuchungshaft genommen. Demnach müssen der Kapitän des Aktionsschiffs «Arctic Sunrise», der US-Amerikaner Peter Wilcox, zwei Russen, zwei Neuseeländer sowie je ein Kanadier, Pole, Brite und Franzose mindestens zwei Monate hinter Gittern bleiben. Das Gericht in der nordrussischen Stadt Murmansk begründete die Entscheidungen mit Fluchtgefahr. Die Justiz ermittelt gegen die Umweltschützer wegen bandenmäßiger Piraterie. Darauf stehen bis zu 15 Jahre Haft.

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