04. Mai 2012

Greenpeace protestiert gegen geplante Ölbohrungen

Hamburg (dpa) - Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben in der Ostsee schwimmend gegen geplante Ölbohrungen des Mineralölunternehmens Shell in der Arktis protestiert. Wie Greenpeace-Experte Jörg Feddern der dpa sagte, gingen acht Aktivisten am Vormittag nördlich von Rügen neben dem von Shell gecharterten Schiff «Nordica» ins Wasser. Das Schiff habe ausweichen müssen. Eine Shell-Sprecherin bestätigte die Aktion. Noch im Sommer soll mit ersten Probebohrungen in arktischen Gewässern begonnen werden. Shell setze damit das Überleben der Arktis aufs Spiel, sagte Feddern.

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