18. August 2013

Gutachter weist Vorwürfe im Fall Mollath zurück

München (dpa) - Ein Gutachter im Fall Gustl Mollath, der Psychiater Klaus Leipziger, hat sich entschieden gegen den Vorwurf der Falschbegutachtung verwahrt. Psychiatrisch sei alles «vollkommen korrekt gelaufen», sagte der Leiter der Maßregelvollzugs-Klinik Bayreuth dem «Focus». Leipziger sprach von einer «medialen Kampagne», die Auswirkungen auf ihn und seine Arbeit habe. Mehrere Patienten seien erheblich verunsichert. Mollath war 2006 als gemeingefährlich in die Psychiatrie eingewiesen und am 6. August 2013 entlassen worden. Das Verfahren gegen den 56-Jährigen wird neu aufgerollt.

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