16. August 2013

Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs: Weiter Streit ums Geld

Berlin (dpa) - Der Streit um den millionenschweren Opferfonds Sexueller Missbrauch schwelt weiter. Seit Mai arbeitet die Geschäftsstelle des Fonds, an den sich Betroffene wenden können, die als Minderjährige im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Rund 300 Anträge sind bislang eingegangen. Ungeklärt ist allerdings immer noch die vollständige Finanzierung. Die 100 Millionen Euro, auf die sich der Runde Tisch 2011 verständigt hatte, sollten sich Bund und Länder teilen. Bislang hat allerdings nur Mecklenburg-Vorpommern verbindlich zugesagt, seinen Anteil zu zahlen.

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