05. September 2012

Hintergrund: Charlotte

Berlin (dpa) - Charlotte ist die größte Stadt im US-Bundesstaat North Carolina und das zweitgrößte Finanzzentrum der USA.

Die Stadt hat rund 750 000 Einwohner, im Großraum leben etwa 2,6 Millionen Menschen. Jeder fünfte im Großraum Charlotte ist jünger als 15 Jahre. Jährlich ziehen rund 100 000 Neubürger in die Metropolregion im Mecklenburg County an der Grenze zu South Carolina.

Die 1768 gegründete Siedlung wurde nach Königin Charlotte benannt, der Frau des englischen Königs Georg III. 1799 sorgte der Fund eines 17 Pfund schweren Goldklumpens nahe der Stadt für den ersten Goldrausch in der US-Geschichte. Bis zum amerikanischen Bürgerkrieg 1861-1865 war die Region landwirtschaftlich geprägt, es dominierten der Anbau von Tabak und Baumwolle. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts begann der Aufstieg der Textilindustrie in Charlotte. Gute Verkehrsverbindungen zogen weitere Branchen in die «Queen-City» genannte Stadt.

Heute ist Charlotte nach New York City das zweitgrößte Finanzzentrum der USA. Auch die Bank of America, die größte Bank der Vereinigten Staaten, hat hier ihren Hauptsitz. Charlotte ist der Standort für zehn der 500 umsatzstärksten Unternehmen der USA. Neben Finanzdienstleistern und Versicherungen haben hier vor allem Handelsunternehmen ihre Zentralen. Insgesamt arbeiten 41,5 Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor.

Region Charlotte, Wirtschaft

Handelskammer Charlotte

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil