30. Dezember 2013

Hintergrund: Das Traumazentrum in Grenoble

Berlin (dpa) - Das renommierte Traumazentrum im französischen Grenoble gehört zum Universitätsklinikum - ein Haus mit rund 7000 Mitarbeitern, darunter sind etwa 1300 medizinische Kräfte. Das Centre Hospitalier Universitaire (CHU), so der französische Name der Klinik, verfügt über zwölf Abteilungen.

Wegen seiner Lage in den Alpen kümmert sich das Traumazentrum zu rund 20 Prozent um die Folgen von Bergunfällen. Diese geschehen nicht nur beim Skilaufen, sondern beispielsweise auch beim Snowboard- und Mountainbike-Fahren oder Wandern. Das Traumazentrum ist auch Teil eines Notfall-Netzwerks in den nördlichen Alpen.

In dem Traumazentrum kümmern sich Spezialteams unter anderem um intensivmedizinische Behandlungen, auch bei Kindern, Neurochirurgie und Radiologie. Im Jahr 2009 wurden knapp 1000 Patienten mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation im Nordkrankenhaus der Klinik aufgenommen - ein Viertel von ihnen hatte Unfälle in den Bergen.

Informationen zum Traumazentrum, englisch

Informationen zum Krankenhaus, englisch

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Weniger Zucker

Über die Pläne von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) für weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten gibt es Streit. Soll der Staat Regeln für weniger Zucker in Lebensmitteln aufstellen?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil