21. Mai 2012

Hintergrund: Die Ergebnisse des Gipfels

Chicago (dpa) - Das sind die wichtigsten Ergebnisse des Nato-Gipfels: - SMART DEFENCE: Das steht für engere Rüstungszusammenarbeit angesichts knapper Kassen.

'Familienfoto'
Die Regierungschefs der 28 Nato-Staaten beim "Familienfoto". Foto: Peer Grimm
dpa

Zu etwa 25 Projekten finden sich Nato-Mitglieder in unterschiedlichen Gruppen zusammen: für die gemeinsame Nutzung von Munition, das Beseitigen von Minen oder medizinische Kapazitäten. Bestätigt wurden schon laufende Projekte wie die Luftüberwachung im Baltikum oder die Bodenaufklärung durch unbemannte Flugzeuge.

- AFGHANISTAN: Die derzeit knapp 130 000 Mann starken Kampftruppen aus 50 Staaten sollen wie geplant bis Ende 2014 abgezogen werden. Danach sollen nur noch Ausbilder und Berater im Lande bleiben. Die Verteilung der Milliarden-Kosten ist umstritten.

- RAKETENABWEHR: Für die Raketenabwehr erklärte die Nato die sogenannte Anfangsbefähigung für Europa. Vollständig einsetzbar soll das System 2020 sein. Es ist nach Angaben der Nato gegen Staaten wie den Iran oder Nordkorea gerichtet, nicht gegen Russland. Moskau lehnt das System vehement ab.

- TAKTISCHE ATOMWAFFEN: Die in Europa - auch in Deutschland - stationierten taktischen Atomwaffen der USA werden nicht einseitig abgezogen. Die Nato ist bereit, mit Russland über eine beiderseitige Abrüstung zu sprechen. Moskau ist aber nicht bereit.

Nato zum Gipfel

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