10. April 2014

Hintergrund: Geldquelle Staatsanleihen

Berlin (dpa) - Staaten brauchen viel Geld. Weil die Steuereinnahmen meist nicht ausreichen, leihen sie sich zusätzlich etwas. Das geschieht am Kapitalmarkt, wo Staaten sogenannte Anleihen an Investoren verkaufen.

Euro-Tüte
Lange Zeit galten Staatsanleihen als äußerst sichere Anlageform. Foto: Boris Roessler
dpa

Eine Anleihe ist also eine Art Schuldschein. Darauf steht, wann der Staat das Geld zurückzahlt und wieviel Zinsen er dem Geldgeber zahlen muss. Das Problem für den Staat: Investoren hatten das Vertrauen verloren, dass Länder wie Griechenland ihre Schulden überhaupt zurückzahlen können. Deswegen hätte Athen immer höhere Zinsen aufbringen müssen, um überhaupt Käufer für Anleihen zu finden. Für diese Zinszahlungen fehlte aber das Geld, damit wäre der Finanzbedarf weiter gestiegen.

Dieser Teufelskreis scheint in Griechenland nun erstmals seit Jahren unterbrochen.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Aktuelle Wahlausgabe 2017

Am Wahlabend gingen die Ergebnisse der Gemeinden teilweise sehr spät ein. Deshalb verzögerte sich die Herstellung der gedruckten Ausgabe unserer Zeitungen stark. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser die verspätete Zeitungszustellung zu entschuldigen. Hier finden Sie die aktuelle Wahlausgabe zum Nachlesen.

Anzeige
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil