19. Juni 2012

Hintergrund: Künstliche Vorteile durch Protektionismus

Berlin/Los Cabos (dpa) - Protektionismus ist eine Form der Wirtschaftspolitik. Dabei versucht ein Staat, seinen Binnenmarkt oder einzelne Wirtschaftsbereiche durch Handelshemmnisse vor ausländischer Konkurrenz zu schützen.

Mittel dafür sind zum Beispiel Schutzzölle, Einfuhrkontingente oder auch Importverbote. Möglich sind auch Subventionen für die heimische Wirtschaft. Protektionismus ist das Gegenteil von Freihandel und wird trotz möglicher Vorteile für die eigene Wirtschaft eines Staates heute überwiegend kritisch gesehen.

Unternehmen, die nicht mehr konkurrenzfähig sind, können so künstlich geschützt und gestützt werden. Der Aufbau wettbewerbsfähiger Strukturen bleibt häufig auf der Strecke. Auch die Vorteile internationaler Arbeitsteilung kommen schlechter zum Zug. Seit den 1960er-Jahren wird versucht, weltweit Handelshemmnisse abzubauen.

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