26. Dezember 2014

Hintergrund: Tsunami - zerstörerische Riesenwelle

Banda Aceh (dpa) - Tsunami genannte Riesenwellen können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern.

Tsunami
Völlige Zerstörung: Die «Monster-Welle» legte ganze Stadteile in Schutt und Asche. Foto: State Palace/Archiv
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Im Gegensatz zu normalen Wellen, bei denen nur das Wasser an der Meeresoberfläche wogt, geraten bei einem Tsunami (japanisch: Hafenwelle) auch die tiefen Wasserschichten in Bewegung. Mit gewaltiger Energie reißen die Monsterwellen Häuser und Schiffe mit sich fort. Tsunamis können mit rasender Geschwindigkeit Tausende Kilometer durch die Tiefsee zurücklegen, mit bis zu 800 Kilometer in der Stunde.

Auf hoher See wird die Welle wegen ihrer Länge von Schiffen oft gar nicht bemerkt. In flachen Küstengewässern und engen Buchten läuft sie dann oft zu Höhen von über zehn, im Extremfall bis zu 50 Metern auf und entfaltet ihre zerstörerische Kraft. Das höchste Tsunami-Risiko besteht wegen der großen Aktivität der Erdkruste im pazifischen Raum. Frühwarnsysteme sind das einzige Mittel, um die Folgen einer Katastrophe zu begrenzen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Geomar

Geoforschungszentrum Potsdam

U.S. Geological Survey

NOAA

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

UNOCHA-Bericht zur Katastrophe

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