13. Februar 2015

Hollande zeigt nach Marathonverhandlungen Konzentrationsschwächen

Brüssel (dpa) - Die Marathonverhandlungen in Minsk und der anschließende EU-Gipfel sind an Frankreichs Präsident François Hollande nicht spurlos vorbeigegangen. Bei der Pressekonferenz am späten Donnerstagabend in Brüssel fiel es dem 60-Jährigen merklich schwer, sich zu konzentrieren.

Hollande in Minsk
Mit Konzentrationsschwächen: Frankreichs Präsident François Hollande in Minsk. Foto: Tatyana Zenkovich
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Außer kleineren Versprechern verwechselte er in der Antwort auf eine Journalistenfrage unter anderem die Länder Griechenland und Ägypten. An eine andere konnte er sich zunächst gar nicht mehr erinnern. «Wir werden diese Pressekonferenz gleich beenden», kommentierte Hollande lachend und selbstironisch. «Ich sorge für gewisse Verwirrung.»

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Hollande zuvor rund 17 Stunden lang mit Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko einen neuen Friedensplan ausgehandelt. Anschließend reisten beide direkt zum EU-Gipfel nach Brüssel, wo sie mit den anderen Staats- und Regierungschefs knapp sieben Stunden unter anderem auch über den Anti-Terror-Kampf diskutierten.

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