13. November 2013

Im NSU-Prozess geht es um Herkunft der Tatwaffe

München (dpa) - Im NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht geht es heute um die Tatwaffe. Als Zeuge geladen ist Andreas S., der die Pistole an den Angeklagten Carsten S. verkauft haben soll. Mit einer Pistole vom Typ Ceska 83 sind laut Anklage neun von zehn Morden des Neonazi-Trios NSU verübt worden. Die Waffe stammt aus der Schweiz, ging durch mehrere Hände und wurde schließlich nach Deutschland verkauft. Das NSU-Trio soll zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen ermordet haben. Hauptangeklagte ist Beate Zschäpe.

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