23. Oktober 2013

Iran: keine zweite Hinrichtung für Drogenhändler

Teheran (dpa) - Im Iran wird ein zum Tode verurteilter Drogenhändler, der seine Hinrichtung mit schweren Hirnschäden überlebt hatte, nicht erneut gehängt. Das entschied der iranische Justizchef Sadegh Amoli Laridschani laut Nachrichtenagentur ISNA. Der wegen Drogenhandels zum Tode verurteilte 37-Jährige wurde Anfang des Monats hingerichtet. Danach stellte ein Arzt den Tod fest. Als Familienangehörige die Leiche zur Beerdigung abholen wollten, merkten sie jedoch, dass der vermeintlich Tote noch atmete. Laut einem Zeitungsbericht ist der Mann bereits hirntod.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Bundestagswahl 2017

Haben Sie sich schon für eine der Parteien bei der Bundestagswahl am Sonntag entschieden?

UMFRAGE
Erste Hilfe leisten

Die Hälfte der Deutschen traut sich nicht, Erste Hilfe zu leisten – aus Angst, etwas falsch zu machen. Sollten daher regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse zur Pflicht werden?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil