28. Februar 2009

Jetzt kaufen, heißt die Experten-Devise

Nach wie vor bewegen sich die Baufinanzierungszinsen auf dem annähernd tiefsten Stand der Nachkriegsgeschichte. Die Frage ist nur, wie lange noch.
Der Immobilienunternehmer Jürgen Pflugfelder (Bild) ist überzeugt, dass spätestens Ende des Jahres die Zinstrendwende eingeleitet wird. Auslöser ist die Weltwirtschaftskrise und die von führenden Wirtschaftsnationen benötigte Refinanzierung ihrer Konjunktur- und Bankenrettungspakete. Dadurch wird das Angebot an Staatsanleihen sprunghaft ansteigen.

Nach wie vor bewegen sich die Baufinanzierungszinsen auf dem annähernd tiefsten Stand der Nachkriegsgeschichte. Die Frage ist nur, wie lange noch.
Der Immobilienunternehmer Jürgen Pflugfelder (Bild) ist überzeugt, dass spätestens Ende des Jahres die Zinstrendwende eingeleitet wird. Auslöser ist die Weltwirtschaftskrise und die von führenden Wirtschaftsnationen benötigte Refinanzierung ihrer Konjunktur- und Bankenrettungspakete. Dadurch wird das Angebot an Staatsanleihen sprunghaft ansteigen.
Bereits Mitte des Jahres wird damit gerechnet, dass die ersten großen Finanzierungstranchen am Kapitalmarkt platziert werden müssen. Spätestens dann beginnt der Wettlauf um die Anleger. Um die Attraktivität der Anleihen im Wettbewerb zu steigern, werden die Schuldner dann zwangsläufig immer höhere Anleihezinsen bieten. Mit dem hohen Finanzierungsbedarf von bereits jetzt über einer Billion Euro werden auch die Inflationsrisiken zunehmen. Parallel zu den Anleihezinsen steigen natürlich auch die Darlehenszinsen für Baufinanzierungen. Dies gilt vor allem im langfristigen Zinsfestschreibungsbereich, wo selbst weitere Leitzinssenkungen der europäischen Zentralbank wirkungslos verpuffen werden.
Clevere Investoren sollten deshalb nicht länger warten und sich jetzt, egal ob zur Eigennutzung oder Kapitalanlage, für die härteste Währung der Welt, die Immobilie, entscheiden.

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