12. Dezember 2012

Justizministerin: Beschneidungsgesetz führt in Normalität zurück

Berlin (dpa) - Juden und Muslime reagierten empört, als ein Gericht im Mai die Beschneidung eines Jungen als Körperverletzung wertete. Nun soll ein neues Gesetz Rechtssicherheit schaffen. Vor der Parlamentsabstimmung über die Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen warb Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für den Gesetzentwurf der Regierung. «Das Beschneidungsgesetz führt in die Normalität zurück, die bis zum Mai dieses Jahres für alle selbstverständlich war», sagte die FDP-Politikerin der dpa in Berlin.

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